Die Maschinenringe S-H Energie Pool GmbH & Co. KG (MEP, www.mep-sh.de ) projektiert, plant und baut Wärmenetze für Betreiber von Bioenergie-Anlagen in ganz Schleswig-Holstein. „Erfolgreiche Wärmenutzung ist nicht nur eine handwerkliche und ingenieurtechnische Leistung,“ so Geschäftsführer Thorben Holsteiner, „die Art der Wärmenutzung muss vor allem zur Anlage und zum Betreiber passen. Mit der praktischen Erfahrung mehrerer Dutzend Wärmekonzepte und mit unserer Hand am Puls der Zeit bei Rechtslage und Fördermöglichkeiten können wir solide und wirtschaftlich interessante Konzepte verwirklichen.“ Das MEP-Angebot beginnt bei der Beratung von Projektideen, umfasst Projektierung, Planung und Bau der Wärmeversorgung und hört bei Hilfen zu Fördermitteln und Lieferverträgen noch lange nicht auf: Für den pflichtgemäßen Besuch des Umweltgutachters berät die MEP Anlagenbetreiber und vermittelt geeignete Gutachter.
Biogas: Mit Wärme auf Marktkurs
In schlechten Zeiten kann ein profitables Wärmekonzept den Unterschied ausmachen zwischen roten und schwarzen Zahlen. Läuft alles rund, macht die Biogasanlage dem Betreiber bei einer gewinnsteigernden Wärmenutzung noch mehr Vergnügen. Dank Kraft-Wärme-Kopplungs-Bonus (KWK-Bonus), den das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für die Wärmenutzung von Biogas-Blockheizkraftwerken (BHKW) zahlt, lohnen sich verschiedenste Wärmekonzepte. Vor allem aber ist Wärmeenergie ein Produkt, mit dem Betreiber Anbieter auf einem freien Markt sind.
EEG belohnt effiziente Konzepte
Das zum 1. Januar 2009 novellierte EEG gibt mit dem KWK-Bonus einen starken Anreiz für sinnvolle Wärmenutzungskonzepte: 2,97 ct/KWhel zahlen die Netzbetreiber für Wärmenutzungen, die die Kriterien des EEG erfüllen. Wird die Wärmemenge genutzt, die bei der Erzeugung von 1 kWh Strom im BHKW erzeugt wird, steigt die Stromvergütung also um knapp drei Cent.
Eine Reihe von Wärmekonzepten sieht das EEG in einer Positivliste ausdrücklich vor, unter anderem die Versorgung von Gebäuden und Ställen sowie die Einspeisung in Wärmenetze. In der Positivliste nicht genannte Nutzungsstrategien erhalten den KWK-Bonus, wenn fossile Energieträger ersetzt werden und Mehrkosten für die Wärmebereitstellung entstehen. Neu im EEG 2009 ist, dass die Wärmenutzung nur dann bonusfähig ist, wenn ein Umweltgutachter dies jedes Jahr vor Ort überprüft.
Beispielhaft ist das Wärmekonzept der landwirtschaftlichen Biogas-Gemeinschaftsanlage „Alte Au“ Bramstedtlund im Landkreis Nordfriesland, die seit März 2010 das Bundeswehr-Depot für Sanitätsmaterial im gleichen Ort mit regenerativer Wärme versorgt. Planung und Ausführung des Wärmenetzes lagen in der Hand der Maschinenring-Tochter MEP. Zur Abdeckung der Lastspitzen betreibt der Abnehmer eigene Wärmeerzeuger, die Biogaswärme deckt die Grundlast ab. Für 3.000 h im Jahr ist so eine vollständige Wärmeabnahme gewährleistet. Die Bundeswehr spart jährlich bis zu 100.000 Euro an Kosten für Heizöl. Die Kooperation zwischen privatem Betreiber der Biogasanlage und der öffentlichen Hand als Wärmekunde wurde so zur klassischen Win-win- Situation.




